Als Therapeuten ist es unser Ziel, unseren Klienten dabei zu helfen, ihre Probleme zu bewältigen, damit sie ein erfüllteres Leben führen und gesündere Beziehungen pflegen können. Oftmals bedeutet dies auch, ihnen bei der Verarbeitung ihrer Traumata zu helfen.
Auch erfahrene Therapeuten stehen vor Herausforderungen, wenn sie Klienten dabei helfen, traumatische Erinnerungen wieder aufzuarbeiten, da dieser Prozess zu unbeabsichtigter Loslösung, Dissoziation oder sogar erneuter Traumatisierung führen kann.
Wie können wir als einfühlsame Therapeuten Traumata besprechen und erforschen, ohne weiteren Stress zu verursachen?
Eine hilfreiche Metapher kann an einem unerwarteten Ort gefunden werden – in einem Slinky-Spielzeug.
Stellen Sie sich ein komprimiertes Slinky als traumatische Erinnerung eines Klienten vor. Anstatt das Slinky auf einmal auseinanderzunehmen und Ihren Klienten zu überfordern, können Sie zunächst vorsichtig die Ränder der Erinnerung erkunden. Konzentrieren Sie sich auf die Momente vor und nach das traumatische Erlebnis oder die am wenigsten belastenden Aspekte des Traumas selbst.
Im folgenden Video erklärt Dr. Diane Poole Heller, wie Sie Ihrem Klienten durch die Erforschung dieser Grenzen helfen, die Erinnerung schrittweise zu verarbeiten und Widerstandsfähigkeit aufzubauen. Mit diesem Ansatz können Sie tiefer in das „Slinky“ vordringen und sich dort mit dem schwierigeren „Kern“ des traumatischen Erlebnisses befassen.
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